In der tragischen Chronik um den Tod des kleinen Fabian hat sich in den letzten Stunden ein dramatisches Blatt gewendet. Was bisher wie die verzweifelte Suche einer trauernden Mutter wirkte, wird nun durch die Enthüllungen des Star-Anwalts Andreas Om und neue Polizeierkenntnisse in ein völlig anderes, düsteres Licht gerückt. Während die Öffentlichkeit bisher Mitgefühl für Dorina L. empfand, werfen massive Diskrepanzen in ihren Aussagen eine beängstigende Frage auf: War die Mutter nicht das Opfer, sondern die Drahtzieherin hinter dem Unfassbaren?
Mit einer für Strafprozesse ungewöhnlichen PowerPoint-Präsentation trat Andreas Om vor die Weltpresse. Sein Ziel: die Entlastung seiner Mandantin Gina durch den Frontalangriff auf Dorina L. „Mein Mandant sitzt seit Monaten in Untersuchungshaft für ein Verbrechen, das er nicht begangen hat, während der wahre Täter sich als trauernde Mutter inszeniert“, so Om. Was folgte, war eine minutiöse Zerlegung der mütterlichen Glaubwürdigkeit.
Die Ermittler stehen vor einem Rätsel aus drei verschiedenen Versionen des Vormittags, an dem Fabian verschwand:
Version 1 (10. Oktober): Dorina behauptet, den ganzen Morgen zu Hause gewesen zu sein. Fabian habe in seinem Zimmer gespielt, während sie duschte. Danach sei er weg gewesen.Version 2 (15. Oktober): Plötzlich erklärt sie, sie sei kurz einkaufen gewesen und Fabian habe geschlafen.Version 3 (3. November): Sie gibt an, sich aufgrund des Schocks gar nicht mehr genau erinnern zu können.
Doch die digitale Forensik lügt nicht. Kreditkartenauszüge belegen, dass Dorina bereits um 08:23 Uhr morgens an einer Tankstelle zahlte – zehn Kilometer von ihrer Wohnung entfernt, in der entgegengesetzten Richtung zum Supermarkt, aber verdächtig nahe am Wohnort von Gina. Warum verschwieg sie diesen Ausflug?Die „kranke“ Ausrede
Dorina gab an, Fabian sei am Tag seines Verschwindens krank gewesen und deshalb zu Hause geblieben. Recherchen in der Schule und Befragungen von Freunden zeichnen ein anderes Bild: Fabian war am Vortag topfit, spielte Fußball und lachte. Die Ermittler vermuten nun ein düsteres Motiv: Musste Fabian als „krank“ deklariert werden, damit niemand Verdacht schöpfte, wenn er an diesem Tag nicht auftauchte?
Besonders verstörend sind die Überwachungsvideos aus einem Supermarkt, die nur wenige Stunden nach Fabians Verschwinden aufgenommen wurden. Während man eine Mutter in Todesangst erwarten würde, zeigt das Video eine ruhige, methodisch vorgehende Frau. Sie chattet entspannt mit der Kassiererin und lächelt sogar kurz. „Zeigen Sie mir eine Mutter, die so reagiert, wenn ihr Kind vermisst wird“, fordert Anwalt Om. Ist dies das Verhalten einer traumatisierten Frau oder die Dissoziation einer Täterin?
Ein mögliches Motiv könnte in Dorinas zerrütteten Finanzen liegen. Mit über 30.000 Euro Schulden und drohenden Räumungsklagen stand sie mit dem Rücken zur Wand. Nur sechs Monate vor Fabians Tod schloss sie eine Lebensversicherung für ihn ab – über eine Summe von 25.000 Euro. Ein schrecklicher Zufall oder ein verzweifelter Ausweg aus der Armut? Kriminalpsychologen warnen davor, dies vorschnell als Beweis zu werten, doch die zeitliche Abfolge lässt Ermittler aufhorchen.
Der vielleicht schwerwiegendste Beweis ist eine Textnachricht an ihre Schwester Sandra. Um 11:34 Uhr schrieb Dorina: „Ich weiß nicht, was ich tun soll. Es ist etwas Schlimmes passiert. Bitte bleib bei mir, egal was kommt.“ Zu diesem Zeitpunkt wollte Dorina offiziell noch gar nicht wissen, dass Fabian etwas zugestoßen war. Erst Stunden später behauptete sie, durch einen Anruf von Matthias informiert worden zu sein. Woher stammte ihr Wissen am Mittag?
Andreas Om präsentiert eine Theorie, die die Ermittlungen erschüttern könnte: Dorina L. war am Ende ihrer psychischen und finanziellen Kräfte. In einem Moment der totalen Überforderung habe sie Fabian getötet – nicht aus Hass, sondern aus einer „pervertierten Form von Liebe“, um ihm das Leben in Armut zu ersparen. Danach habe sie Matthias und Gina manipuliert, ihr beim Vertuschen zu helfen.
Hauptkommissar Weber bestätigt, dass Dorina L. nun unter verschärfter Beobachtung steht. „Es gibt erhebliche Widersprüche, die sie erklären muss“, so Weber. Dennoch gilt bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung die Unschuldsvermutung. Dorina selbst wehrt sich in einer emotionalen Videobotschaft: „Ich habe mein Kind über alles geliebt. Diese Vorwürfe sind grausame Lügen von Menschen, die ihre eigene Schuld auf mich abwälzen wollen.“
Der Fall bleibt ein hochemotionales Puzzle. War es ein tragisches Unglück, ein gemeinschaftliches Komplott oder der einsame Akt einer verzweifelten Mutter? Die Wahrheit liegt irgendwo zwischen den Zeilen der polizeilichen Protokolle und den Tränen einer Frau, deren Maske langsam Risse bekommt.

In der tragischen Chronik um den Tod des kleinen Fabian hat sich in den letzten Stunden ein dramatisches Blatt gewendet. Was bisher wie die verzweifelte Suche einer trauernden Mutter wirkte, wird nun durch die Enthüllungen des Star-Anwalts Andreas Om und neue Polizeierkenntnisse in ein völlig anderes, düsteres Licht gerückt. Während die Öffentlichkeit bisher Mitgefühl für Dorina L. empfand, werfen massive Diskrepanzen in ihren Aussagen eine beängstigende Frage auf: War die Mutter nicht das Opfer, sondern die Drahtzieherin hinter dem Unfassbaren?In der tragischen Chronik um den Tod des kleinen Fabian hat sich in den letzten Stunden ein dramatisches Blatt gewendet.
Was bisher wie die verzweifelte Suche einer trauernden Mutter wirkte, wird nun durch die Enthüllungen des Star-Anwalts Andreas Om und neue Polizeierkenntnisse in ein völlig anderes, düsteres Licht gerückt. Während die Öffentlichkeit bisher Mitgefühl für Dorina L. empfand, werfen massive Diskrepanzen in ihren Aussagen eine beängstigende Frage auf: War die Mutter nicht das Opfer, sondern die Drahtzieherin hinter dem Unfassbaren?