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Bürokratie-Wahnsinn aus Brüssel: EU verdonnert Angler zur App-Meldung – Sanktionen drohen bei Nichtbeachtung!

Bürokratie-Wahnsinn aus Brüssel: EU verdonnert Angler zur App-Meldung – Sanktionen drohen bei Nichtbeachtung!

admin
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Es klingt wie ein verfrühter Aprilscherz, ist aber bittere Realität für Tausende Hobby-Angler in Deutschland: Die Europäische Union zieht die Daumenschrauben an und fordert ab sofort eine lückenlose digitale Überwachung von Fischfängen. Wer in Zukunft an der Nord- oder Ostsee seine Angel auswirft, muss nicht nur auf Petri Heil hoffen, sondern auch sicherstellen, dass sein Akku geladen ist. Denn ohne Smartphone und die entsprechende App drohen empfindliche Strafen. Ein neuer Höhepunkt im europäischen Bürokratie-Dschungel, der Fassungslosigkeit und Wut auslöst.

Der digitale Zwang: Angeln nur noch mit App

Die neue Verordnung aus Brüssel hat es in sich: Freizeitfänge müssen dokumentiert und gemeldet werden. Das Werkzeug der Wahl ist die sogenannte „RecFishing“-App. Die Idee dahinter: Die EU will eine bessere Bestandsüberwachung der Fischpopulationen. Was in der Theorie vielleicht nach nachhaltigem Ressourcenmanagement klingt, entpuppt sich in der Praxis als bürokratisches Monstrum, das an der Lebensrealität vieler Menschen komplett vorbeigeht.

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Finanz-Youtuber und Kommentator „Oli“ findet in seinem neuesten Video deutliche Worte für diese Entwicklung: „Es ist doch der absolute Wahnsinn. Was kommt als Nächstes? Muss ich, wenn ich auf die Toilette gehe, das in einer App anmelden?“ Seine Empörung teilen viele. Denn hier werden nicht industrielle Großfischer an die Kandare genommen, sondern der „private kleine Angler“, der sich vielleicht drei oder vier Fische für das Abendessen aus dem Meer holt. Die Verhältnismäßigkeit, so die Kritik, ist hier völlig verloren gegangen.

Chaos zum Start: Pflicht gilt, App fehlt

Besonders absurd wird die Situation durch die typisch deutsche – oder in diesem Fall europäische – Umsetzung. Die Meldepflicht gilt bereits, doch die technische Grundlage hinkt hinterher. Nach Angaben des Bundesministeriums für Landwirtschaft und Ernährung soll die „RecFishing“-App voraussichtlich erst im Februar 2026 in den App-Stores verfügbar sein. Bis dahin herrscht rechtliche Unsicherheit.

„Die Verordnung gilt trotzdem jetzt schon“, warnt Oli. Das bedeutet im Klartext: Der Angler steht am Ufer, ist theoretisch verpflichtet, seinen Fang zu melden, hat aber gar keine Möglichkeit dazu. Ein Zustand, den Kritiker als „Irrenhaus“ bezeichnen. Dass die Behörden davon ausgehen, das Angeln sei „vorerst auch ohne Nutzung der Anwendung möglich“, beruhigt die Gemüter kaum. Denn sobald die App da ist, greift die Pflicht vollumfänglich – und damit auch die Sanktionsmaschinerie.

Ausgrenzung per Gesetz: Was machen Senioren ohne Smartphone?

Ein Aspekt, der besonders sauer aufstößt, ist die soziale Ausgrenzung. Viele leidenschaftliche Angler gehören der älteren Generation an. Nicht jeder Rentner besitzt ein modernes Smartphone oder ist versiert im Umgang mit Apps. Für diese Menschen bedeutet die neue Verordnung faktisch ein Berufsverbot durch die Hintertür.

„Habe ich das richtig verstanden? Ältere Menschen, die kein Smartphone haben, können dann nicht mehr angeln?“, fragt Oli fassungslos. Die Antwort aus den Ministerien ist ernüchternd bürokratisch: Ein analoges Vorgehen mit Zettel und Stift sieht das Unionsrecht nicht vor. Die Registrierung muss elektronisch erfolgen. Zwar habe Deutschland eine Nutzungsmöglichkeit per Internetseite gefordert, doch das löst das Problem vor Ort am Wasser nicht.

Soll der Angler erst nach Hause fahren, den PC hochfahren und hoffen, dass er die Fristen einhält? Oder beim Nachbarn klingeln: „Jo, ich muss mal kurz bei der EU meinen Fischfang melden“? Es sind Szenarien, die vor wenigen Jahren noch als Satire durchgegangen wären.

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Der Anfang vom Ende der Freiheit?

Bislang betrifft die Meldepflicht spezifische Arten: Wolfsbarsch und Aal in der Nordsee, sowie Dorsch, Aal und Lachs in der Ostsee. Doch Beobachter warnen vor dem „Salami-Taktik“-Effekt. Was heute nur für bestimmte Meeresfische gilt, könnte morgen schon auf alle Gewässer und alle Fischarten ausgeweitet werden. Tatsächlich soll die Dokumentationspflicht bis 2030 bereits deutlich ausgeweitet werden.

Kritiker wie der Deutsche Angelfischerverband (DAFV) sehen darin nicht nur ein technisches Problem, sondern eine grundlegende Verschiebung. Es geht um Kontrolle. Oli mutmaßt in seinem Video sogar, dass es der EU darum gehen könnte, die Selbstversorgung zu erschweren. „Was machen die denn mit den Daten?“, fragt er. Wenn Brüssel genau weiß, wer wie viel fängt, könnten bald individuelle Fangquoten per App zugeteilt werden. „Du hast schon zwei geangelt, das reicht dann aber auch für den Monat.“

Die Vorstellung, dass man einen Fisch fängt, ihn aber wieder ins Wasser werfen muss, weil die App „Stop“ sagt, ist für viele Angler ein Albtraum. Es nimmt dem Hobby die Freiheit und verwandelt die Naturverbundenheit in einen Verwaltungsakt.

Überwachung statt Problemlösung

Während die Polizei und die Behörden in Deutschland mit echten Problemen – von der Kriminalitätsbekämpfung bis zur Infrastruktur – oft überfordert scheinen, werden nun Ressourcen darauf verwendet, Freizeitangler zu kontrollieren. „Unsere Polizisten haben doch bestimmt nichts Besseres zu tun“, kommentiert Oli sarkastisch mit Verweis auf die steigenden Kriminalitätsstatistiken.

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Die Prioritätensetzung der Politik wirkt für viele Bürger verschoben. Man schafft gläserne Bürger, selbst beim entspannten Hobby am Wochenende, während große gesellschaftliche Herausforderungen ungelöst bleiben. Die Wut darüber ist greifbar. Es entsteht der Eindruck einer Politik, die den Bezug zur Realität verloren hat und sich in Regulierungswut verliert.

Fazit: Ein bürokratisches Monster

Die neue Meldepflicht für Angler ist ein Lehrstück dafür, wie gut gemeinte Ziele (Bestandsschutz) durch praxisferne Umsetzung (App-Zwang, fehlende Alternativen) in ihr Gegenteil verkehrt werden. Statt Akzeptanz zu schaffen, erzeugt man Widerstand und Kopfschütteln. Wenn Angeln in Deutschland nur noch mit dem Smartphone in der Hand möglich ist, dann ist ein Stück Freiheit verloren gegangen – geopfert auf dem Altar der europäischen Bürokratie. Für die betroffenen Angler brechen unruhige Zeiten an, und die Frage bleibt: Was wird als Nächstes reguliert?